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Sehenswürdigkeiten Deutschland - UNESCO Weltkulturerbe
Verfasst von redaktion am Mo, 02/22/2010 - 14:08
UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland
Die Unesco zählt dreiunddreißig deutsche Sehenswürdigkeiten zum „Weltkulturerbe der Menschheit“. In den fünf ostdeutschen Bundesländern sind insgesamt dreizehn Touristenattraktionen in die exquisite Liste der Unesco aufgenommen worden.
Zu diesen zählen zwei der vielen Berliner Sehenswürdigkeiten, die sich ausgehend von einem Ferienhaus in Deutschland bestens erkunden lassen: Die Museumsinsel und die Berliner Siedlungen der Moderne. Auf der Berliner Museumsinsel, die inmitten der Spree in Berlins Stadtzentrum gibt es fünf renommierte Museen: Das Alte Museum, das Neue Museum in Berlin, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. Alte und Neue Malerei sowie Antike Kunstschätze und Archäologische Funde bilden den Schwerpunkt der Ausstellungen. Das beliebteste Exponat ist die weltberühmte Büste der Nofretete, die eine stolze Frau von besonderer und zeitloser Schönheit zeigt.
In den sechs Berliner Siedlungen der Moderne gelang es den Stadtplanern mit großem architektonischem Können, auf engem Raum ausgesprochen viele bezahlbare moderne Wohnungen mit angenehmem Ambiente zu verwirklichen. Die Berliner Siedlungen haben die Stadtarchitektur des zwanzigsten Jahrhunderts sehr stark geprägt. Es sind die Gartenstadt Falkenberg im Stadtteil Treptow, die Großsiedlung Siemensstadt in Charlottenburg und Spandau, die Weiße Stadt in Reinickendorf, die Großsiedlung Britz in Neukölln, und die Wohnstadt Carl Legien im Viertel Prenzlauer Berg.
Nahe bei Berlin befinden sich die Schlösser und Parks von Potsdam-Sanssouci. Man kann Tage damit zubringen, durch die riesigen und schönen Parkanlagen zu spazieren und sich die imposanten Schlösser anzuschauen.
Weimar und Dessau
Drei der Sehenswürdigkeiten, die es auf die Unesco-Liste geschafft haben, stehen in Verbindung mit dem Reformator Martin Luther, dessen öffentliche Kritik an der Katholischen Kirche das Protestantische Christentum begründete. Seine kritischen Thesen hatte Luther einst an die Kirche von Wittenberg genagelt. Die Luthergedenkstätten in Wittenberg und in Eisenach erinnern an das Leben Luthers, und auch die Wartburg in Eisenach ist durch Luther bekannt geworden. Hier verbrachte er seine letzten Jahre in der geschützten Isolation der Burgmauern.
Das im achtzehnten Jahrhundert entstandene Gartenreich Dessau-Wörlitz verbindet auf besonders einfühlsame Weise die natürliche Schönheit der Landschaft mit großem kulturellem Reichtum. Schlösser aus verschiedenen Stilepochen, Gärten, und die Kulisse der Stadt Oranienbaum sind viel großer Sorgfalt und Übersicht als Gesamtkunstwerk in die Auenlandschaften von Elbe und Mulde integriert. Hauptideengeber war der von Humanismus und Aufklärung beseelte Fürst Franz von Anhalt-Dessau.
Die nächste Sehenswürdigkeit auf der Unesco-Liste trägt den Namen „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“. Das Bauhaus ist eine wegweisende Bildungsstätte, die von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründet wurde und bis 1933 maßgeblich die Klassische Moderne prägte. In diesen wenigen Jahren beeinflusste das Bauhaus insbesondere die Bereiche Architektur, Kunst, und Design.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Liste der Unesco heißt „Das klassische Weimar“ und erinnert an die Blütezeit der Deutschen Klassik, als deren Höhepunkt das Zusammentreffen und -wirken von Goethe und Schiller in Weimar gilt.
Ein weiteres Highlight der Gartenkunst ist der Muskauer Park im Südosten von Deutschland. Hermann Fürst von Pückler-Muskau schuf ein wunderschönes Gartenreich, das heute teilweise in Polen liegt.
Altstädte in der UNSECO-Liste
Auf die Unesco-Liste haben es zudem drei Altstädte geschafft. In der sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt Quedlinburg staunen die Besucher über die vielen Fachwerkhäuser und die imposanten Bauwerke aus der Romanik. Stralsund und Wismar sind stimmungsvolle Zeugen der Blütezeit des mittelalterlichen Städtebundes Hanse, der den Handel von Deutschland mit Nordeuropa auf ein neues organisatorisches Niveau erhob und vielen deutschen Städten zu Reichtum verhalf. In beiden Städten gibt es neben den Hansegebäuden auch sehenswerte sakrale Bauwerke im typisch norddeutschen Stil der Backsteingotik.



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